2:2 in Magdeburg – Ciao 3. Liga

MDCC-Arena - 1. FC Magdeburg
MDCC-Arena - 1. FC Magdeburg

Bereits am 37. Spieltag war das Schicksal des SC Preußen Münster, nach neun Spielzeiten in der 3. Liga, besiegelt. Der SC Preußen Münster war nach 341 Spielen in der dritthöchsten Spielklasse durch das 0:3 im Heimspiel gegen den SV Meppen abgestiegen. Doch wie Trainer Sascha Hildmann vor dem Spiel sagte, brauchte man keine Motivation für den letzten Auftritt beim 1. FC Magdeburg. Man ist Profi und muss das professionell zu Ende spielen.

Drittligadebüt für Mekonnen

Da auch der 1. FC Magdeburg durch war, bot sich dieses Spiel an, um den Leuten aus der zweiten Reihe Einsatzzeiten zu geben. Neben Naod Mekonnen, der sein Drittligadebüt feiern durfte, rutschten auch Kittner, Rodrigues Pires, Wagner, Hoffmeier und Grodowski in die Startelf. Heinz Mörschel, Oliver Steurer, Lucas Cueto und Alexander Rossipal standen nach den anstrengenden Wochen gar nicht erst im Kader. Maurice Litka und Okan Erdogan nahmen auf der Bank platz.

In der ersten Halbzeit merkte man beiden Mannschaften an, dass die Saison entschieden war. Wenig Tempo und wenig Szenen blieben für die ersten 45 Minuten über. Die einzige wirklich nennenswerte Szene hatte Steininger vom FCM, als sich die Magdeburger über die linke Seite durchkombinierten und Steininger aus 16 Meter Max Schulze Niehues prüfte. Wenig später versuchte es Joel Grodowski aus guter Position, doch Koglin hielt den Schlappen dazwischen und klärte zur Ecke. Das war es dann auch schon gewesen und es ging ohne Tore in die Kabine.

Die letzten 45 Minuten in Liga 3

Die zweite Hälfte war munterer. Beide Mannschaften investierten nun mehr und wollten einen Sieg zum Saisonabschluss. Der eingewechselte Osei Kwadwo belebte das Spiel über die linke Seite der Magdeburger merklich und beschäftigte die Defensive der Preußen mit seinen Dribblings immer wieder. In der 56. Minute traf das der FCM, als Christian Beck nach Zuspiel von Jacobsen erst Löhmannsröben stehen ließ und sein Schuss unglücklich von Simon Scherder ins Tor der Preußen abgefälscht wurde.

Unbeeindruckt spielten die Preußen allerdings weiter. In der 61. Minute setzte sich Schnellbacher stark gegen mehrere Magdeburger durch. Nachdem der Ball auf Fridolin Wagner durchgesteckt wurde, lies der sich nicht lange bitten und zog mit dem Außenriss ab. Allerdings trafen die Preußen mal wieder nur den Pfosten. Den Nachschuss setzte Grodowski ans Außennetz.

Litka mit Doppelpack

Den Ausgleich markierte der eingewechselte Maurice Litka, als Ole Kittner mittels langem Pass Schnellbacher auf der rechten Seite in Szene setze und den mitgelaufenen Litka in der Mitte bediente. Zwei Minuten später folgte dann die Antwort der Magdeburger. Der auffällige Osei Kwadwo dribbelte sich einmal mehr durch die Defensive der Preußen. Sein Schuss wurde erneut von Scherder unglücklich abgefälscht, sodass auch hier Max Schulze Niehues keine Chance blieb.

Was Osei Kwadwo kann, das kann auch Litka. Direkt im Gegenzug nach dem 2:1 für Magdeburg, dribbelte sich auch Litka ins Zentrum vor die Defensive der Magdeburger, zog trocken ab und fand den Kopf von Julian Weigel, der den Ball unhaltbar für FCM-Keeper Alexander Brunst abfälschte. Ende aus. Mit einem Punkt verabschiedeten sich die Münsteraner aus der dritten Liga. EGAL!

Wie gehts nun weiter?

Sascha Hildmann wird das Wochenende in Münster verbringen. Den Urlaub hat er zunächst hinten angestellt, da es nun wichtige Gespräche zu führen gibt. Laut SCP-Präsident Christoph Strässer ist Sascha Hildmann die erste Option für den Trainerposten in der 4. Liga. Für Hildmann kommt es aber auf eine gemeinsame Sprache und eine gemeinsame Zielsetzung mit den oberen des Verein an. Auch ist noch nicht bekannt, wer sportlicher Leiter sein wird. Bewerbungen sind allerdings schon einige eingegangen.

Viel Zeit bleibt nicht, da die Saison in der Regionalliga West sehr wahrscheinlich schon zu Anfang September starten wird. Die Rahmenbedingungen und Mannschaftsstärke der kommenden Spielzeit in der Regionalliga West stehen allerdings noch nicht gänzlich fest. Unter Zeitdruck müssen nun wichtige personelle Entscheidugen gefällt werden, damit die Arbeit an dem Kader 2020/2021 beginnen kann.

Ciao 3. Liga

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