Nichts zu holen beim Angstgegner Paderborn

Quelle: SCP

Nach der enttäuschenden Niederlage vor einer Woche im heimischen Preußenstadion gegen den Karlsruher SC, war der SCP endgültig im Abstiegskampf der 2. Bundesliga angekommen. Dementsprechend steigt der Druck langsam aber sicher und der erste Sieg seit Ende November (in Bielefeld) sollte endlich her. Hierfür hatten die Adlerträger mit dem Aufstiegsanwärter und Angstgegner SC Paderborn allerdings eine äußerst schwierige Aufgabe vor der Brust.

Die erste Hiobsbotschaft aus Sicht der Münsteraner gab es dann bereits vor dem Spiel: Die ohnehin seit längerer Zeit extrem angespannte Personalsituation wurde durch den kurzfristigen Ausfall von Stammtorhüter Schenk noch einmal verschärft, sodass dieser durch Morten Behrens ersetzt werden musste.

Eiskalte Preußen zu Beginn

Trotz der eher schlechten Vorzeichen starteten die Münsteraner im eiskalten Paderborner Stadion allerdings wie die Feuerwehr. Bereits in der 2. Spielminute flankte Ter Horst den Ball in den Strafraum, wo er an den Verteidigern der Gastgeber vorbei segelte. Etienne Amenyido stand dann goldrichtig und nickte zur frühen Führung ein. Dementsprechend gut gelaunt waren natürlich auch die rund 1.600 mitgereisten Preußen-Fans im ausverkauften Gästeblock, sodass die Kälte in Vergessenheit geriet.

In der Folge machte der wahre SCP ein ordentliches Spiel und ließ den falschen SCP kaum Zug kommen. Die Paderborner taten sich schwer gegen eine gut sortierte Münsteraner Defensive, sodass sich tatsächlich Hoffnung auf ein Ende der Sieglos-Serie breit machte. Einen herben Dämpfer erlitt dieser Optimismus dann allerdings nach rund 28 Minuten, als Yassine Bouchama mit einem unnötig harten Einsteigen die Mannschaft der Preußen dezimierte. Im Gästeblock machte sich zwar massiver Unmut breit, da das Einsteigen aus der Ferne deutlich harmloser aussah, doch die TV-Bilder bewiesen die Richtigkeit des Platzverweises.

Nun galt es also, die Führung oder zumindest einen Punktgewinn über eine Stunde lang zu verteidigen. In Überzahl wurden die Paderstädter natürlich spielbestimmend, konnten sich aber trotzdem zunächst kaum hochkarätige Chancen erspielen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Castaneda zwar doch den vermeintlichen Ausgleich, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits, sodass es mit der knappen Führung in die Kabinen ging.

Der Paderborner Joker sticht

Die Gastgeber waren mit dem Spielstand natürlich überhaupt nicht zufrieden, weshalb Paderborn-Trainer Kettemann zur zweiten Hälfte dreifach wechselte. Unter anderem brachte er den Stürmer Steffen Tigges ins Spiel, der noch eine entscheidende Rolle einnehmen sollte.

Nach dem Wiederanpfiff legten die Ostwestfalen dann ähnlich rasant los wie die Münsteraner vor dem Seitenwechsel. So dauerte es nur fünf Minuten, bis der eingewechselte Tigges per Kopfball den Ausgleich erzielte. Von jetzt an waren die Preußen quasi unter Dauerdruck und taten sich in Unterzahl extrem schwer gegen spielstarke Paderborner. Diese ließen ihre Chancen allerdings über lange Zeit ungenutzt, doch nach 83 Minuten klingelte es dann im Tor. Bei einer Ecke machte Morten Behrens keine gute Figur im Luftduell mit Tigges und musste erneut hinter sich greifen. Im Anschluss bemühten sich die Adlerträger natürlich noch einmal um eine letzte Tormöglichkeit, doch sie konnten keine große Gefahr mehr versprühen.

Weiter geht es am Freitag

Am Ende blieb es also bei der zweiten Niederlage im neuen Jahr, woraufhin der SCP nun punktgleich mit dem Relegationsrang auf Platz 15 steht. Die Chance auf Wiedergutmachung besteht bereits am Freitag im Max-Morlock-Stadion beim 1. FC Nürnberg. Der Tabellenneunte steht aktuell im Niemandsland der Tabelle, könnte mit einer Niederlage aber noch einmal ein wenig in den Abstiegskampf hereingezogen werden.

Übrigens: Nachdem die Gästekarten für die Auswärtsspiele in Düsseldorf und Paderborn schnell vergriffen waren, bietet der Gästeblock des großen Nürnberger Stadions noch reichlich Platz. Unsere Mannschaft kann jede Unterstützung gebrauchen.

Alle zusammen für Preußen Münster!


Zusammenfassung – Sportschau

Stimmen zum Spiel – Sky

Pressekonferenz nach dem Spiel – SCP

Der Spieltag

2025/2026 - 2. Bundesliga
Fr., 23. Jan. 2026
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1. FC Nürnberg
2025/2026 - 2. Bundesliga
Fr., 23. Jan. 2026
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Sa., 24. Jan. 2026
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Sa., 24. Jan. 2026
- 13:00
SpVgg Greuther Furth
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Eintracht Braunschweig
2025/2026 - 2. Bundesliga
Sa., 24. Jan. 2026
- 13:00
Karlsruher SC
2 2
Hertha BSC Berlin
2025/2026 - 2. Bundesliga
Sa., 24. Jan. 2026
- 20:30
1. FC Magdeburg
1 2
SG Dynamo Dresden
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FC Schalke 04
2 2
1. FC Kaiserslautern
2025/2026 - 2. Bundesliga
So., 25. Jan. 2026
- 13:30
SC Paderborn 07
2 1
SC Preußen Münster
2025/2026 - 2. Bundesliga
So., 25. Jan. 2026
- 13:30
SV Elversberg
1 1
VfL Bochum

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