Fanszenen der 3. Liga FC Hansa Rostock

Die Fanszene des FC Hansa Rostock

Im heimischen Ostseestadion versammelt sich die aktive Fanszene von Hansa Rostock auf der Südtribüne, gleich neben dem Gästeblock. Hinter der großen „Suptras Rostock“-Zaunfahne versammeln sich jedes Heimspiel 2.000 bis 3.000 Ultras und Supporter, die ihren FCH lautstark unterstützen. Interessant ist hierbei die Tatsache, dass es sich bei der Südtribüne um eine reine Sitzplatztribüne handelt, auf der es jedoch üblich ist, dass alle Anhänger stehen und supporten. Die „Suptras Rostock“ sind die führende Ultràgruppe beim FCH und sehen sich für Support, Choreographien und Auswärtsfahrten verantwortlich.

Auf fremde Plätze wird der FC Hansa meist von 1.000-2.000 Anhängern begleitet, was eine starke Zahl ist, besonders, wenn man die letzten Jahre betrachtet, die sportlich eher weniger erfolgreich waren.
Positiv über die Rostocker Fanszene zu erwähnen ist auch, dass die 2.000-3.000 Fans aus der Südkurve in jedem Spiel mit der gleichen Anzahl anwesend sind, anders als der Rest der Fans, der bei schlechten Leistungen auch gerne mal zuhause bleibt. Bekannt sind die „Suptras“ weiterhin für große Pyroshows und viele Graffiti-Aktionen, sowohl an Wänden, wie auch auf den Zügen der Deutschen Bahn.

Entstehungszeit und Namensgebung

Die Rostocker „Suptras“ gründeten sich im Jahr 2001 und stehen seitdem für und hinter ihrem FC Hansa Rostock Der Name leitet sich aus den beiden Worten „Supporter“ und „Ultras“ ab, die zusammengefügt wurden, um den Namen möglichst gut an die Mentalität der Gruppe anzupassen.

Freunde und Rivalen

Eine Fanfreundschaft pflegen die Norddeutschen bereits seit 1991 zu den Fans der Stuttgarter Kickers. Von weiteren Freundschaften ist nur wenig bekannt. In einem Internetforum findet sich ein Beitrag, in dem von einer Freundschaft zur „Working Class“ vom polnischen Zweitligisten Zaglebie Sosnowiec gesprochen wird. Ob das wirklich stimmt, ist aber nicht bestätigt. Früher bestand auch mal eine enge Freundschaft zu den Fans von Dynamo Dresden, die jedoch in der Saison 1988/89 zerbrach und in tiefen Hass zwischen den beiden Fanlagern umschlug.

Die Ursache dafür lag darin, dass Hansa ein Spiel gegen Dynamo mit 0:5 verlor und darauf hin der frustrierte Rostocker Torwart einem Spieler der schwarz-gelben einen Faustschlag verpasste. Dies schwappte blitzartig auf die Anhänger beider Mannschaften über, so dass es auf den Rängen zu wüsten Schlägereien kam. Der größte Rivale des FCH wäre damit genannt. Zu den weiteren Rivalen zählen der Kiezclub FC St. Pauli, Energie Cottbus und mit Sicherheit auch die anderen Ostvereine.



Steckbrief

  • Standort: Südkurve
  • Größe des Supportblocks (Heim): 2.000-3.000
  • Auswärtsfahrer: 1.000 – 2.000
  • Führende Gruppe: Suptras Rostock
  • Gründung der Gruppe: 2001
  • Freunde: Stuttgarter Kickers; Zaglebie Sosnowiec
  • Rivalen: Dynamo Dresden; FC St. Pauli; Energie Cottbus

Stand: 14.05.2018


Videos zur Fanszene des FC Hansa Rostock

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1 Response

  1. Ben sagt:

    Allein die Südtribüne hat (Pufferzone nicht mit dazu gerechnet) 4.000 Plätze. Diese ist seit der Saison 19/20 eigentlich immer ausverkauft…Dazu kommt, dass bei Hansa die Supportblöcke mittlerweile getrennt sind. Block 9a bietet auch einiges an aktiven Supportern, weswegen ich die Zahl auf mindestens „4.000-5.000“ ergänzen würde wenn nicht sogar 5.000 – 6.000. Auswärtsfahrer Zahlen würde ich auch noch ein wenig anheben…1.500 bis 2.500 denke ich, ist angemessen. Des weiteren ist das mit Stuttgarter Kickers keine richtige Fanfreundschaft. Im ganzen Stadion würde kein Stuttgarter Kickers Schal geduldet werden. Zu der von dem polnischen Verein, habe ich noch nie was gehört. Sagen wir es so: Hansa hat keine Fanfreundschaften

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